thaler-hierspenden

Ausstellungsarchiv


Großväter des Comics – Wilhelm Busch & Rudolphe Töpffer

21. Januar 2017 – 1. Mai 2017

Der Schweizer Rodolphe Töpffer veröffentlichte ab den 1830er Jahren Bildergeschichten, die mit ihrer karikaturenhaften Darstellung und der Aufteilung in einzelne Panels wichtige Elemente des Comics vorwegnahmen. Goethe urteilte begeistert: „Es ist wirklich zu toll! Es funkelt alles von Talent und Geist!“ Die bekannteren Bildergeschichten von Wilhelm Busch bestechen durch die reduzierte Zeichnung, ihre neuartige Darstellung von Bewegung und die Verwendung von Lautmalereien. Beide Künstler gelten zu Recht als die Großväter des Comics. Die Erika-Fuchs-Stiftung förderte 2016 die Produktion einer Ausstellung über Rodolphe Töpffer zu dessen 170. Todesjahr im Wilhelm-Busch-Geburtshaus in Wiedensahl bei Hannover. Im Erika-Fuchs-Haus ist diese Ausstellung nun gemeinsam mit einer weiteren Ausstellung aus dem Wilhelm-Busch-Geburtshaus zu sehen, welche die Entwicklung seines berühmtesten Werks Max und Moritz nachzeichnet.

Eröffnung am 20. Januar um 19:00 Uhr, Eintritt frei.


Bier: Alles über den Durst

8. Oktober 2016 bis 7. März 2017 im Museumsfoyer und im Café Hein

Seit tausenden von Jahren brauen Menschen Bier. Noch länger erzählen sie sich Geschichten und zeichnen. Die Ausstellung bringt beides zusammen. Unser Beitrag zu 500 Jahren Reinheitsgebot in Zusammenarbeit mit Comicaze e.V.

Eröffnung am 7. Oktober um 19 Uhr mit einer Comiclesung und einer Bierverkostung durch das Café Hein


Biodiversität in Entenhausen

3. September 2016 – 8. Januar 2017

Gesittete Ameise, Ostsibirischer Korjakenknacker, Gurkenmurkser – die Tierwelt in Entenhausen weist eine verblüffende Vielfalt merk- und denkwürdiger Geschöpfe auf. Vom Zeichner Carl Barks mit überbordender Phantasie geschaffen und durch Erika Fuchs mit geistreicher Namen versehen. Eine Ausstellung des Naturkundemuseums Bamberg in Zusammenarbeit mit der D.O.N.A.L.D.

Ausstellungseröffnung am 2. September, 19 Uhr, mit einem Vortrag von Gerhard Severin über „Enten, Menschen und andere Tiere“, anschließend Blubberlutsch und süße Entenfüße.


1916 | 2016 – Der Grabenkrieg im Comic

4. Juni 2016 – 28. August 2016

2016 jähren sich die furchtbaren Schlachten von Verdun und an der Somme zum hundertsten Mal.

Verschiedene Zeichner haben sich in den letzten Jahren mit dem Grabenkrieg auseinandergesetzt. Anhand von drei Künstlern gibt die Ausstellung einen Eindruck davon, wie das Medium Comic historische Themen behandeln kann und erinnert zugleich an das Grauen des Ersten Weltkriegs. Der Amerikaner Joe Sacco schuf ein mehrere Meter langes Leporello, welches den ersten Tag der Schlacht an der Somme Stunde für Stunde nachzeichnet. Peter Eickmeyer schuf eine grafische Adaption von Remarques berühmten Roman „Im Westen nichts Neues“. Der Franzose Jacques Tardi setzt sich seit vielen Jahren in zahlreichen Werken mit dem Grabenkrieg auseinander. In „Ambulanz 13“ erzählt das französische Autorenteam Mounier (Zeichnungen), Cothias und Ordas (Szenario) von einem Sanitätsteam im Fronteinsatz.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch Edition Moderne, comicplus+ Verlag Sackmann und Hörndl, Hans-Joachim und Irmtraud Hoeft, Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, Niedersächsische Sparkassenstiftung, Sparkasse Osnabrück und die Sparkassen im Osnabrücker Land.


Die Besten deutschen Comics – Max-und-Moritz-Preis 2014

14. November 2015 – 29. Mai 2016

Die Gewinner des Max-und-Moritzpreises 2014 – der wichtigsten Auszeichnung für Comiczeichner im deutschsprachigen Raum.

Das Wilhelm-Busch-Geburtshaus in Wiedensahl nahm das doppelte Jubiläum (30 Jahre Max-und-Moritz-Preis und 150 Jahre Wilhelm Busch, der Erfinder der Namensgeber) zum Anlass, eine Ausstellung der Preisträger zu organisieren. Nachdem die Ausstellung von September 2014 bis Mai 2015 in Wiedensahl zu sehen war, kommt sie nun nach Schwarzenbach. Kurator: Darjush Davar.