thaler-hierspenden

„Ein jeder Narr tut was er will“

4. Mai 2016, 19 Uhr

1-Personen-Stück von Markus Veith über das Leben von Wilhelm Busch

Das Publikum besuchte den Maler und Dichter in seinem Atelier. Busch, der seine Schrullen als Einsiedler pflegt, ist anfangs nicht begeistert. Doch nach und nach kommt er ins Plaudern über sein Leben und Werk. Uraufgeführt beim Fränkischen Theatersommer 2011.

Obermain Tagblatt – August 2013 – Bad Staffelstein
Zum insgesamt dritten Mal präsentiert Schauspieler Markus Veith seine Hommage an Wilhelm Busch nun im Brückentheater des Fränkischen Theatersommers. Wie auch bei den letzten Aufführungen ist das Stück „Ein jeder Narr tut, was er will“ bis auf den letzten Sitz ausverkauft. Ein hölzerner Klappstuhl, Reisekoffer, Garderobenständer, allerlei Malutensilien und ein einzelner verlorener Pantoffel in der Bühnenmitte bilden die chaotisch durcheinandergewürfelten Requisiten und spiegeln damit das Innenleben Wilhelm Buschs wider.
„Das Brückentheater ist auf jeden Fall die liebste Spielstätte des Theatersommer-Ensembles“, erzählt Schauspieler Markus Veith in der Pause zwischen zwei Zigarettenzügen. „Das Publikum ist einfach immer gut drauf und macht bei unseren Späßen mit.“
Der gebürtige Dortmunder schlüpft schon seit 2011 in die Rolle des Schriftstellers und kostet dabei jegliche Facette seiner Schauspielkunst aus. Ob knurriger Einsiedler, selbstherrlicher Raufbold oder melancholischer Lyriker – Markus Veith pointiert die Charakterisierung Wilhelm Buschs und seiner Wegbegleiter schon fast ins Absurde und erntet damit etliche Lacher. Die Begeisterung des 41-jährigen Markus Veith greift dennoch auf seine Zuschauer über, wenn er schwärmt: „Ich liebe dieses Stück einfach.“

www.veithstanz.de