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1916 | 2016 – Der Grabenkrieg im Comic

4. Juni 2016 – 28. August 2016

2016 jähren sich die furchtbaren Schlachten von Verdun und an der Somme zum hundertsten Mal.

Verschiedene Zeichner haben sich in den letzten Jahren mit dem Grabenkrieg auseinandergesetzt. Anhand von drei Künstlern gibt die Ausstellung einen Eindruck davon, wie das Medium Comic historische Themen behandeln kann und erinnert zugleich an das Grauen des Ersten Weltkriegs. Der Amerikaner Joe Sacco schuf ein mehrere Meter langes Leporello, welches den ersten Tag der Schlacht an der Somme Stunde für Stunde nachzeichnet. Peter Eickmeyer schuf eine grafische Adaption von Remarques berühmten Roman „Im Westen nichts Neues“. Der Franzose Jacques Tardi setzt sich seit vielen Jahren in zahlreichen Werken mit dem Grabenkrieg auseinander. In „Ambulanz 13“ erzählt das französische Autorenteam Mounier (Zeichnungen), Cothias und Ordas (Szenario) von einem Sanitätsteam im Fronteinsatz.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch Edition Moderne, comicplus+ Verlag Sackmann und Hörndl, Hans-Joachim und Irmtraud Hoeft, Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, Niedersächsische Sparkassenstiftung, Sparkasse Osnabrück und die Sparkassen im Osnabrücker Land.